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  • © Aktivnews - Schwerer VU B305
    © Aktivnews - Schwerer VU B305 am 26.10.2014
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Schwerer Verkehrsunfall auf der B305

Alarmzeit: 26.10.14 - 09:40 Uhr – Einsatzstichwort: Schwerer VU – Ort: Gemeindegebiet Marktschellenberg

Am Sonntagvormittag wurde eine einheimische PKW-Lenkerin beim Abbiegen von einem anderen Fahrzeug auf der rechten Fahrerseite gerammt. Sie fuhr mit Ihrem PKW von Berchtesgaden kommend Richtung Marktschellenberg. In der Schnitzhofgerade (Abzweigung Lampllehen) überholte Sie ein griechischer Fahrzeuglenker. Dieser krachte mit dem einheimischen Fahrzeug zusammen. Der Fahrer und die hochschwangere Beifahrerin wurden unbestimmten Grades verletzt und in das Landeskrankenhaus Salzburg zur weiteren Kontrolle gebracht. Die einheimische Lenkerin wurde nicht verletzt. Sie bekam einen gewaltigen Schock. Die FFW Marktschellenberg wurde zur Absicherung, Verkehrsregelung und Bergung des Fahrzeuges mit 4 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften gerufen.

RS / FFW Marktschellenberg

Bildershow:

7 Bilder vom Einsatz - (c) Aktivnews

Schweres Unwetter im gesamten Gemeindegebiet

Alarmzeit: 21.10.14 - 23:10 Uhr – Einsatzstichwort: Baum über Fahrbahn – Ort: Gemeindegebiet Marktschellenberg

Mit bis zu 100 kmh wütete der Sturm im gesamten Gemeindegebiet von Marktschellenberg. Von unserem Feuerwehrteam, bestehend aus 26 Feuerwehrmännern wurden insgesamt 24 Einsätze in 4 Stunden abgearbeitet. Bestehend aus mehreren umgefallenen Bäumen über die Bundesstraße B305, weiter verteilt in der Scheffau und in Ettenberg. Auch schweres Gerät, wie insgesamt drei Tieflader wurden auf der Ettenberger Str., im Tiefenbach und auf dem Steinerweg benötigt. In Vorderettenberg riss sogar ein Baum die Telefonleitung durch. Aus Sicherheitsgründen wurde auf dem Reckensberg eine Vollsperrung eingerichtet. Wie durch ein Wunder wurde hier durch diese extremen Sturmböen keiner verletzt und auch kein größerer Schaden gemeldet.

RS / FFW Marktschellenberg

Schweres Unwetter mit Überflutung der B305

Alarmzeit: 10.09.14 - 00:48 Uhr – Einsatzstichwort: Überschwemmung – Ort: Gemeindegebiet Marktschellenberg

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch musste die Feuerwehr mit 18 Personen ausrücken, um die Wasser- und Schuttmassen von der Fahrbahn zu säubern. Mit Hilfe eines Traktors mit Frontschaufel konnte die kleine Mure in Höhe der Bundesgrenze bei Hangendenstein entfernt werden. Auch bei dem Elisabethbrünndl waren die Kanaldeckeln verstopft. Diese wurden gereinigt, so dass das stehende Wasser auf der B305 abliefen konnte. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden.

RS / FFW Marktschellenberg

Schwerer VU mit eingeklemmter Person

Alarmzeit: 27.08.14 - 05:48 Uhr – Einsatzstichwort: VU mit eingeklemmter Person – Ort: Gemeindegebiet Marktschellenberg

Am 27.08.2014 gegen 5.45 Uhr befuhr ein 41-jähriger Mann aus Schönau am Königssee mit einem VW Sharan die B 305 von Berchtesgaden kommend in Richtung Marktschellenberg. Unmittelbar vor einer Linkskurve auf Höhe des Schnitzhofheimes geriet er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach einer 60-Meter-Fahrt neben der Fahrbahn wurde das Fahrzeug in die Luft geschleudert und prallte mit dem Dach gegen einen Baum. Der Pkw kam dann links neben dem Baum auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack gerettet werden. Er wurde schwerstverletzt in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein ein unfallanalytisches und technisches Gutachten angeordnet. Neben zwei Streifen der Polizeiinspektion Berchtesgaden waren ein Notarzt, eine Besatzung eines Rettungswagens und etwa 25 Angehörige der Feuerwehr Marktschellenberg vor Ort. Die Betreuung der Angehörigen des Verletzten wurde von zwei Mitgliedern des Kriseninterventionsteams übernommen.

Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

Höhlenrettung im "Riesending" im Untersberg

Alarmzeit: 08.06.14 - 21:00 Uhr – Einsatzstichwort: Höhlenrettung – Ort: Gemeindegebiet Marktschellenberg

Seit Sonntagnachmittag ist die Bergwacht mit einem Großaufgebot an Höhlenretten im Einsatz. In der längsten und tiefsten Höhle Deutschlands, dem Riesending im Untersberg kam bei einer Erkundungstour zu einem Unfall. Die drei Höhlenforscher waren am Samstag gegen 12 Uhr in die tiefste Höhle Deutschlands eingefahren. Am frühen Pfingstsonntagmorgen gegen 1.30 Uhr wurde ein Höhlenforscher in über 1.000 Metern Tiefe von einem herabfallenden Stein am Kopf getroffen. Er war kurzzeitig bewusstlos, erlitt eine Platzwunde und ist nach derzeitigem Stand nicht mehr in der Lage, selbst aufzusteigen. Ein Höhlengeher kümmerte sich um den Verletzten, der andere stieg allein zurück zum Eingang auf und traf unterwegs auf zwei weitere Höhlengeher im Abstieg. Ein Geher begleitete den Melder zum Ausstieg. Der andere stieg zum Verletzten ab. Obwohl sie sehr flott unterwegs waren, trafen sie erst gegen 14.30 Uhr am rund 20 Minuten vom Eingang entfernten Störhaus ein und konnten bei der Leitstelle in Traunstein einen Notruf absetzen.

Zur Rettung des Verunfallten wurde die örtlich zuständige Bergwacht Marktschellenberg alarmiert, die die Höhlenrettung der Bergwacht Bayern aus Freilassing, Rosenheim, Murnau, München und Bayreuth, die Höhlenrettung Salzburger Land und die Forschungsgruppe Höhlenrettung Salzburg nachalarmierte. Drei Teams mit elf Höhlenrettern sind eingefahren und haben mit dem Abstieg zum Verunfallten begonnen. Der Höhleneingang liegt in über 1.800 Metern; die Rettungskräfte und das Material werden von Einsatzhubschraubern der Landes- und Bundespolizei zum Höhleneingang geflogen. Aufgrund der enormen Dimension der Höhle und wegen des sehr tief gelegenen Unfallortes ist eine große Zahl von spezialisierten Höhlenrettern und umfassendes Material erforderlich.

Der gesamte Einsatz wird von weiteren Einheiten unterstützt. Hierzu zählen die Feuerwehren Marktschellenberg, Bad Reichenhall und Berchtesgaden, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landratsamtes Berchtesgadener Land, das BRK Berchtesgadener Land, die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und die Polizeiinspektion Berchtesgaden.

Der Einsatz ist äußerst schwierig, da er nur von Experten auf dem Gebiet der Höhlenrettung bewältigt werden kann. Die Rettung selbst kann je nach Schwere der Verletzung gegebenfalls mehrere Tage dauern. Der Weg vom Höhleneingang zum Unfallort dauert rund zwölf Stunden. Derzeit sind weitere Rettungskräfte mit dem Aufbau einer Kommunikationsverbindung in der Höhle beschäftigt, um möglichst bald neue und vor allem aktuelle Erkenntnisse über den Gesundheitszustand des Patienten zu erfahren.

Seit 08.06.14 um 21:00 Uhr ist die Feuerwehr Berchtesgaden zur Führungsunterstützung mit dem Einsatzleitwagen vor Ort. Zudem wurde das Schnelleinsatzzelt als Schleusenpunkt für Höhlenretter und Pressevertreter aufgebaut. In der Nach wurde dieser Posten durch Kräfte der Feuerwehr Berchtesgaden betrieben und auch eine Botenfahrt übernommen.

Text: Bergwacht Bayern

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